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Initiative für eine fussgängerfreundliche Innenstadt

Pädu ist im Präsidium des Initiativkomitees, das gerne das Oberbälliz vom Verkehr befreien möchte. Die vom Gemeinderat und der Innenstadt Genossenschaft Thun (IGT) so hoch gelobte Begegnungszone taugt nämlich nichts, wie das Bild oben zeigt.

Die Initiative von SP und GFL ist zu Stande gekommen und kommt voraussichtlich im Herbst zur Abstimmung. 

Die Lügen der IGT:

Die IGT behauptet, dass die Initiative eine "totale Fussgängerstadt in der gesamten Innenstadt" verlangt. Dies ist falsch! Der Initiativtext verlangt nämlich lediglich, dass der Motorfahrzeugverkehr hauptsächlich durch Fussgängerzonen und im Übrigen durch Begegnungszonen einzuschränken ist.

Die postuliert weiter, dass die Warenanlieferung für die Geschäfte nicht mehr gewährleistet werden könne. Auch dies stimmt nicht. Die Initiative lässt Warenlieferungen explizit zu, verlangt aber, dass die Anlieferungszeiten eingeschränkt werden. Die Definition dieser Anlieferungszeiten steht in der Kompetenz des Gemeinderats.

Kommentar von Pädu

Der Widerstand gegen die von SP und GFL lancierte Initiative ist völlig unverständlich. Bei der Unterschriftensammlung wurde klar, dass sich nicht nur die Thunerinnen und Thuner eine Fussgängerzone im Oberbälliz wünschen, sondern auch viele Auswärtige. Die Tatsache, dass die Fussgängerzone im Unterbälliz problemlos funktioniert und sehr erfolgreich ist, beweist, dass die Flanierzone problemlos bis ins Oberbälliz ausgedehnt werden könnte.

Die Haltung der IGT, die unlängst zu Verstehen gab, dass sie neuerdings die Aufhebung von Parkplätzen in der Innenstadt auch bekämpfen würde, wenn z.B. ein zusätzliches Parkhaus im Schlossberg gebaut würde, macht deutlich, wie radikal und verstaubt die Organisation ist, die es geschafft hat, den Gemeinderat in dieser Frage auf ihrer Seite zu ziehen.

Die Stadt Thun braucht eine attraktivere Innenstadt - und dazu gehört ganz einfach eine grössere Flanierzone. Ich freue mich auf die Abstimmung und bin überzeugt, dass die Thuner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger offener und aufgeschlossener als die IGT und die Initiative unterstützen werden.

>> www.fussgaengerzone.ch